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Alltag

Trinkgeld-Rechner

Wie viel Trinkgeld, wie viel insgesamt, und was zahlt jeder, wenn ihr teilt? Der Rechner beantwortet es in einem Schritt – auch für den Fall, dass ihr einfach auf einen runden Betrag aufrundet.

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Schnellauswahl

Zum Aufteilen der Rechnung

Gesamtbetrag aufrunden

Auf volle Euro – so, wie man es im Lokal sagt.

Dein Ergebnis

Du zahlst insgesamt

52,03 €

Davon Trinkgeld

4,73 €

entspricht 10,00 % der Rechnung

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Verwendete Formel

Trinkgeld = Rechnung × Satz ÷ 100

Gesamt = Rechnung + Trinkgeld

Pro Person = Gesamt ÷ Anzahl Personen

Interessanter ist die umgekehrte Richtung, die im Lokal tatsächlich verwendet wird: Man rundet auf einen glatten Betrag und will wissen, welchem Prozentsatz das entspricht.

Satz = (gezahlt − Rechnung) ÷ Rechnung × 100

Wichtig ist der Bezugswert: Der Prozentsatz bezieht sich auf die Rechnung, nicht auf den bezahlten Gesamtbetrag. Sonst kommt eine zu kleine Zahl heraus.

Rechenbeispiel

Rechnung 47,30 €, 10 Prozent Trinkgeld.

  1. Trinkgeld: 47,30 × 0,10 = 4,73 €
  2. Gesamt: 47,30 + 4,73 = 52,03 €

Aufgerundet auf 53 € sind es 5,70 € Trinkgeld – das entspricht 12,05 Prozent. Wer „mach 53“ sagt, gibt also spürbar mehr als die gedachten zehn Prozent. Der Rechner weist auf diesen Unterschied hin.

Zu viert geteilt: 52,03 ÷ 4 = 13,01 € pro Person, davon 1,18 € Trinkgeld. Bei einer Kartenzahlung je Person ist genau das die Zahl, die jeder angeben muss.

Was das Ergebnis bedeutet

Trinkgeld ist freiwillig. Es gibt in Deutschland, Österreich und der Schweiz keine Pflicht dazu und keinen vorgeschriebenen Satz. Verbreitet sind fünf bis zehn Prozent, in gehobenen Restaurants auch mehr – das ist eine Gewohnheit, keine Regel. Bei schlechter Bedienung ist weniger oder gar nichts ebenfalls in Ordnung.

Im Ausland gelten andere Gepflogenheiten. In den USA sind 15 bis 20 Prozent üblich und faktisch Teil des Einkommens des Personals; in Japan kann Trinkgeld als unhöflich gelten. Der Rechner rechnet nur – was angemessen ist, hängt vom Ort ab.

Aufrunden ist praktisch, aber nicht neutral. Je kleiner die Rechnung, desto stärker verändert das Aufrunden den Prozentsatz. Bei 12,20 € auf 14 € sind es fast 15 Prozent, bei 112,20 € auf 114 € nur 1,6.

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Grenzen dieser Berechnung

  • Keine Empfehlung. Der Rechner sagt dir nicht, wie viel du geben solltest. Die Schnellauswahl zeigt gebräuchliche Sätze, mehr nicht.
  • Rundung auf Cent. Beim Teilen durch mehrere Personen kann die Summe der gerundeten Einzelbeträge um wenige Cent vom Gesamtbetrag abweichen. In der Praxis übernimmt das jemand.
  • Keine steuerliche Auskunft. Wie Trinkgeld beim Personal steuerlich zu behandeln ist, hängt davon ab, ob es dem Arbeitnehmer direkt oder dem Betrieb zufliesst. Das ist eine Frage an die Lohnbuchhaltung.
  • Nur ein Rechnungsbetrag. Wer nach einzelnen Positionen aufteilen will, wer also nur sein eigenes Essen zahlt, rechnet das vorher zusammen.

Häufige Fragen

Wie viel Trinkgeld ist üblich?

Im deutschsprachigen Raum sind fünf bis zehn Prozent gebräuchlich, bei sehr gutem Service auch mehr. Verbindlich ist das nicht – Trinkgeld ist freiwillig und niemand ist dazu verpflichtet.

Wie rechne ich 10 Prozent Trinkgeld im Kopf aus?

Komma um eine Stelle nach links: Von 47,30 € sind zehn Prozent 4,73 €. Für 15 Prozent nimmst du diesen Wert plus die Hälfte davon, für 20 Prozent das Doppelte.

Wie viel Prozent sind es, wenn ich aufrunde?

Das hängt vom Rechnungsbetrag ab. Stell im Rechner „Aufrunden“ ein – dann siehst du den tatsächlichen Prozentsatz. Bei kleinen Rechnungen fällt er deutlich höher aus, als man denkt.

Wird das Trinkgeld auf den Betrag mit oder ohne Mehrwertsteuer gerechnet?

Üblicherweise auf den Rechnungsbetrag, wie er auf dem Bon steht – also inklusive Mehrwertsteuer. Eine Vorschrift gibt es dazu nicht.

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