BMI-Rechner
Der Body-Mass-Index setzt dein Gewicht ins Verhältnis zu deiner Körpergrösse. Er ist schnell berechnet und deshalb weit verbreitet – aber er ist bewusst ein grobes Werkzeug. Hier bekommst du deinen Wert, die zugehörige WHO-Kategorie und eine ehrliche Einordnung, was der Wert aussagt und was nicht.
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Dein Ergebnis
Dein BMI
23,7
Normalgewicht
Bei einer Körpergrösse von 172 cm entspricht der Normalgewichtsbereich (BMI 18,5 bis 24,9) einem Gewicht von 54,7 kg bis 73,7 kg.
- Starkes Untergewicht0,0 – 15,9
- Untergewicht16,0 – 18,4
- Normalgewicht18,5 – 24,9
- Übergewicht (Präadipositas)25,0 – 29,9
- Adipositas Grad I30,0 – 34,9
- Adipositas Grad II35,0 – 39,9
- Adipositas Grad IIIab 40,0
So ist der Wert zu lesen
Der BMI setzt nur Gewicht und Grösse ins Verhältnis. Er unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse und sagt nichts darüber aus, wo am Körper Fett sitzt. Für eine Einschätzung deiner Gesundheit ist er allein nicht ausreichend.Anzeige
Verwendete Formel
Die Formel stammt vom belgischen Mathematiker Adolphe Quetelet aus dem 19. Jahrhundert. Der Name „Body-Mass-Index“ kam erst 1972 auf.
BMI = Gewicht in kg ÷ (Körpergrösse in m)²
Wichtig ist das Quadrat im Nenner: Die Körpergrösse geht doppelt gewichtet ein. Deshalb reagiert der BMI empfindlich auf Grössenangaben – ein Zentimeter mehr oder weniger verändert das Ergebnis stärker, als viele erwarten.
Die Einteilung folgt der Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation für Erwachsene: unter 18,5 Untergewicht, 18,5 bis 24,9 Normalgewicht, 25 bis 29,9 Übergewicht, ab 30 Adipositas in drei Graden.
Rechenbeispiel
Eine Person wiegt 82 kg und ist 178 cm gross.
- Körpergrösse in Meter: 178 cm = 1,78 m
- Quadrieren: 1,78 × 1,78 = 3,1684
- Teilen: 82 ÷ 3,1684 = 25,9
Ein BMI von 25,9 fällt in die Kategorie Übergewicht (Präadipositas). Um in den Normalbereich zu kommen, müsste die Person bei gleicher Grösse zwischen 58,6 kg und 78,9 kg wiegen – also rund drei Kilogramm weniger als aktuell.
Was das Ergebnis bedeutet
Der BMI wurde entwickelt, um Bevölkerungsgruppen zu vergleichen, nicht um einzelne Menschen zu beurteilen. Auf Bevölkerungsebene funktioniert er gut: Mit steigendem BMI nimmt statistisch das Risiko für Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu.
Für dich persönlich ist er ein erster Anhaltspunkt, mehr nicht. Ein Wert knapp ausserhalb des Normalbereichs bedeutet für sich genommen wenig. Aussagekräftiger wird das Bild in Kombination mit dem Taillenumfang: Ab etwa 88 cm bei Frauen und 102 cm bei Männern gilt das Bauchfett als gesundheitlich bedeutsam – unabhängig vom BMI.
Wenn dein Wert dich beschäftigt, ist der nächste sinnvolle Schritt nicht eine Diät auf eigene Faust, sondern ein Gespräch in der Hausarztpraxis. Falls du deinen Energiebedarf einschätzen möchtest, hilft der Kalorienbedarf-Rechner.
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Grenzen dieser Berechnung
Der BMI kennt nur zwei Zahlen. Alles andere – Muskelmasse, Knochenbau, Fettverteilung, Alter, Herkunft – bleibt aussen vor. Das führt zu bekannten Fehleinschätzungen:
- Muskulöse Menschen landen häufig im Bereich „Übergewicht“, obwohl ihr Körperfettanteil niedrig ist. Muskelgewebe ist dichter als Fettgewebe.
- Ältere Menschen haben bei gleichem BMI oft mehr Fett- und weniger Muskelmasse. Ein leicht erhöhter BMI gilt im höheren Alter teilweise sogar als günstig.
- Die Fettverteilung fehlt völlig. Bauchfett gilt als deutlich risikoreicher als Fett an Hüfte und Oberschenkeln – der BMI unterscheidet das nicht.
- Nicht anwendbar bei Kindern und Jugendlichen (dort gelten alters- und geschlechtsspezifische Perzentilkurven), in der Schwangerschaft und bei Menschen mit Amputationen oder starken Wassereinlagerungen.
Häufige Fragen
Ab welchem BMI sollte ich zum Arzt?
Der BMI allein ist kein Grund für einen Arztbesuch. Sinnvoll ist ein Gespräch, wenn der Wert deutlich unter 18,5 oder über 30 liegt, wenn sich dein Gewicht ungewollt stark verändert hat oder wenn zusätzliche Beschwerden bestehen. Auch bei Werten im Normalbereich kann eine ärztliche Abklärung angebracht sein, wenn du dich unwohl fühlst.
Gibt es unterschiedliche BMI-Grenzen für Männer und Frauen?
Nein. Die WHO-Klassifikation für Erwachsene ist für beide Geschlechter gleich. Manche Rechner zeigen abweichende Werte an, die auf älteren Einteilungen beruhen. Unterschiede gibt es dagegen beim Körperfettanteil: Frauen haben bei gleichem BMI im Mittel einen höheren Anteil an Körperfett.
Ist der BMI für Sportler unbrauchbar?
Bei ausgeprägtem Krafttraining oder in Sportarten mit hoher Muskelmasse verliert der BMI stark an Aussagekraft – ein Wert über 25 sagt dort wenig aus. Für Freizeitsportler mit normalem Trainingsumfang bleibt er dagegen als grober Anhaltspunkt brauchbar.
Warum zeigt der Rechner eine Gewichtsspanne an?
Weil der Normalbereich eine Spanne ist, kein Punkt. Bei 175 cm reicht der Bereich mit BMI 18,5 bis 24,9 von etwa 56,7 kg bis 76,3 kg – fast zwanzig Kilogramm. Das zeigt gut, wie grob die Einteilung ist.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft vollständig in deinem Browser. Gewicht und Körpergrösse werden weder an einen Server gesendet noch dauerhaft gespeichert. Lädst du die Seite neu, sind die Felder wieder auf den Ausgangswerten.
Passende Rechner
Quellen
- [1]Weltgesundheitsorganisation (WHO): Obesity and overweight – Fact sheet. WHO, Genf. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/obesity-and-overweight
- [2]Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. DGE, Bonn. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/