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Arbeit & Gehalt

Stundenlohnrechner

Was verdienst du bei deinem Monatsgehalt eigentlich pro Stunde? Und umgekehrt: Auf welches Monatsgehalt läuft ein Stundenlohn hinaus? Der Rechner rechnet in beide Richtungen – mit der Umrechnung, die auch Lohnabrechnungen verwenden.

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Rechenrichtung

Brutto, so wie es im Arbeitsvertrag steht

Nur für den Tagesverdienst

Dein Ergebnis

Stundenlohn (brutto)

17,31 €

Monatsgehalt (brutto)

3.000,00 €

Pro Tag

138,46 €

Pro Woche

692,31 €

Pro Jahr

36.000,00 €

Arbeitsstunden pro Monat

173,33 Std.

2.080 Stunden im Jahr

Brutto, nicht netto

Alle Beträge sind Bruttowerte. Was davon nach Steuern und Sozialabgaben übrig bleibt, hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer, Krankenkasse und Wohnort ab – das rechnet dieser Rechner bewusst nicht aus.

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Verwendete Formel

Der springende Punkt ist die Zahl der Arbeitsstunden im Monat. Sie wird nicht aus den Tagen des jeweiligen Monats berechnet – sonst hättest du im Februar einen anderen Stundenlohn als im März –, sondern aus dem Jahresdurchschnitt:

Wochen je Monat = 52 ÷ 12 = 4,3333

Stunden je Monat = Wochenstunden × 52 ÷ 12

Stundenlohn = Jahresgehalt ÷ (Wochenstunden × 52)

Jahresgehalt = Monatsgehalt × Zahl der Gehälter

Bei 40 Wochenstunden ergibt das 173,33 Stunden im Monat und 2.080 Stunden im Jahr. Wer mit 160 Stunden rechnet – vier Wochen zu 40 Stunden –, kommt auf einen um rund 8 Prozent zu hohen Stundenlohn.

Ein 13. oder 14. Monatsgehalt erhöht den Stundenlohn, ohne dass mehr gearbeitet wird: Die zusätzliche Zahlung verteilt sich auf dieselbe Zahl von Jahresstunden.

Rechenbeispiel

3.000 € brutto im Monat bei 40 Wochenstunden.

  1. Jahresgehalt: 3.000 × 12 = 36.000 €
  2. Jahresstunden: 40 × 52 = 2.080 Stunden
  3. Stundenlohn: 36.000 ÷ 2.080 = 17,31 €

Dieselbe Person mit einem 13. Monatsgehalt: 39.000 ÷ 2.080 = 18,75 € pro Stunde. Das Weihnachtsgeld ist also gut 1,44 € Stundenlohn wert.

Umgekehrt: 20 € Stundenlohn bei 40 Wochenstunden ergeben 20 × 2.080 = 41.600 € im Jahr, also 3.466,67 € im Monat.

Teilzeit im Vergleich: 1.800 € bei 25 Wochenstunden sind 1.800 × 12 ÷ (25 × 52) = 16,62 € pro Stunde – weniger als die 17,31 € der Vollzeitstelle oben, obwohl das Gehalt anteilig höher wirkt.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Stundenlohn ist die einzige Grösse, mit der sich Stellen mit unterschiedlicher Arbeitszeit ehrlich vergleichen lassen. Ein Angebot über 3.200 € bei 42 Wochenstunden ist schlechter bezahlt als 3.100 € bei 38 Stunden – 17,58 € gegenüber 18,83 € pro Stunde.

Überstunden gehören in die Rechnung. Wer vertraglich 40 Stunden hat, aber regelmässig 45 arbeitet, sollte mit 45 rechnen. Der tatsächliche Stundenlohn sinkt dann um gut 10 Prozent. Genau deshalb ist die Frage, ob Überstunden bezahlt oder mit dem Gehalt „abgegolten“ sind, mehr wert als manche Gehaltsverhandlung.

Sonderzahlungen sind nicht sicher. Ein 13. Monatsgehalt kann freiwillig, an Bedingungen geknüpft oder gekürzt sein, wenn man unterjährig ausscheidet. Für einen Vergleich zweier Angebote ist es sinnvoll, beide Varianten anzusehen: einmal mit und einmal ohne.

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Grenzen dieser Berechnung

  • Alles brutto. Was nach Steuern und Sozialabgaben bleibt, hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer, Krankenkasse, Kinderfreibeträgen und Wohnort ab. Diese Werte ändern sich jährlich und unterscheiden sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz – der Rechner gibt sie deshalb bewusst nicht vor.
  • Urlaub und Feiertage sind eingerechnet, nicht abgezogen. Die Rechnung verteilt das Gehalt auf die vertragliche Jahresarbeitszeit. Wer wissen will, was er je tatsächlich gearbeiteter Stunde verdient, muss Urlaubs- und Feiertage von den Jahresstunden abziehen – das erhöht den Stundenlohn deutlich.
  • Zuschläge fehlen. Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge, Schichtzulagen, Provisionen und Boni bildet der Rechner nicht ab.
  • Keine Mindestlohnprüfung. Ob der errechnete Stundenlohn einen gesetzlichen oder tariflichen Mindestlohn einhält, prüft der Rechner nicht – die Sätze ändern sich und unterscheiden sich nach Branche und Land.

Häufige Fragen

Warum 173,33 Stunden und nicht 160?

Weil ein Monat im Durchschnitt 4,3333 Wochen hat, nicht vier. Das Jahr hat 52 Wochen, verteilt auf 12 Monate. Mit 160 Stunden zu rechnen ergibt einen um rund 8 Prozent zu hohen Stundenlohn.

Ist das Ergebnis brutto oder netto?

Brutto. Der Nettostundenlohn hängt von Steuerklasse, Krankenkasse, Kirchensteuer und weiteren persönlichen Merkmalen ab. Als Faustregel bleiben in Deutschland je nach Einkommen und Steuerklasse etwa 60 bis 75 Prozent übrig – belastbar ist nur die eigene Lohnabrechnung.

Wie berücksichtige ich Überstunden?

Trag bei der Wochenarbeitszeit die Stunden ein, die du tatsächlich arbeitest, nicht die im Vertrag. Der Unterschied zeigt, was unbezahlte Mehrarbeit den Stundenlohn kostet.

Wie rechne ich einen Stundenlohn in ein Jahresgehalt um?

Stundenlohn × Wochenstunden × 52. Bei 20 € und 40 Stunden sind das 41.600 € im Jahr. Stell dafür oben einfach die Rechenrichtung auf „Stundenlohn → Gehalt“ um.

Zählt das Weihnachtsgeld zum Stundenlohn?

Wenn du wissen willst, was eine Stelle insgesamt einbringt: ja. Der Rechner verteilt 13 oder 14 Gehälter auf dieselben Jahresstunden. Für den Vergleich zweier Angebote ist es aber sinnvoll, auch die Variante ohne Sonderzahlung anzusehen – sie ist die verlässlichere Untergrenze.

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