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Stromkosten-Rechner

Auf jedem Gerät steht eine Wattzahl, auf der Stromrechnung ein Preis je Kilowattstunde. Dazwischen fehlt die Umrechnung – die macht dieser Rechner. Du siehst, was ein Gerät pro Nutzung, pro Tag und pro Jahr kostet.

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Typisches Gerät wählen

Richtwerte zum Loslegen – den genauen Wert findest du auf dem Typenschild deines Geräts.

30 Minuten sind 0,5 Stunden.

Zweimal pro Woche entspricht etwa 0,3.

Steht auf deiner Stromrechnung.

Dein Ergebnis

Kosten pro Jahr

255,50 €

730,0 kWh Verbrauch

Kosten pro Monat

21,29 €

Kosten pro Tag

0,70 €

2,000 kWh

Kosten je Einzelnutzung

0,70 €

Warum die Rechnung nur eine Näherung ist

Die Leistungsangabe auf dem Typenschild ist die maximale Aufnahme. Viele Geräte laufen nicht durchgehend auf Volllast – ein Kühlschrank etwa schaltet den Kompressor nur zeitweise ein, eine Waschmaschine zieht die volle Leistung nur beim Aufheizen. Genaue Werte liefert ein Energiekostenmessgerät für die Steckdose.

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Verwendete Formel

Watt ist eine Leistung, Kilowattstunden sind eine Energiemenge. Der Unterschied ist die Zeit:

Verbrauch in kWh = Watt × Stunden ÷ 1.000

Kosten = Verbrauch in kWh × Preis je kWh

Die Division durch 1.000 rechnet Watt in Kilowatt um. Ein Gerät mit 2.000 Watt, das eine Stunde läuft, verbraucht also 2 Kilowattstunden. Läuft es nur sechs Minuten, sind es 0,2 kWh.

Für die Hochrechnung verwenden wir 30,42 Tage je Monat (365 ÷ 12) und 365 Tage je Jahr. Der Strompreis wird in Cent eingegeben, weil er auf der Rechnung so ausgewiesen wird.

Rechenbeispiel

Ein Wasserkocher mit 2.000 Watt läuft viermal am Tag für jeweils 6 Minuten. Der Strompreis beträgt 35 Cent je Kilowattstunde.

  1. 6 Minuten sind 0,1 Stunden
  2. Je Nutzung: 2.000 × 0,1 ÷ 1.000 = 0,2 kWh
  3. Kosten je Nutzung: 0,2 × 0,35 € = 7 Cent
  4. Pro Tag: 0,8 kWh, also 28 Cent
  5. Pro Jahr: 292 kWh, also rund 102 €

Zum Vergleich derselbe Strompreis bei einem alten Kühlschrank mit durchschnittlich 60 Watt Dauerlast: 60 × 24 ÷ 1.000 = 1,44 kWh am Tag, rund 526 kWh im Jahr, also etwa 184 €. Ein Gerät mit kleiner Wattzahl, das ständig läuft, kann teurer sein als ein starkes Gerät, das nur kurz an ist.

Was das Ergebnis bedeutet

Die entscheidende Grösse ist nicht die Wattzahl allein, sondern Wattzahl mal Laufzeit. Genau deshalb überraschen die Ergebnisse manchmal: Der Heizlüfter mit 2.000 Watt kostet nur dann viel, wenn er lange läuft, während die alte Kühltruhe im Keller mit 80 Watt rund um die Uhr Geld verbraucht.

Rechne die grössten Posten deines Haushalts einzeln durch und vergleiche die Jahreswerte. In der Regel stehen wenige Geräte für den grössten Teil der Rechnung – meist Heizen und Warmwasser, wenn sie elektrisch erfolgen, dann Kühlgeräte, Wäschetrockner und Unterhaltungselektronik im Dauerbetrieb.

Ein oft übersehener Posten ist der Standby-Verbrauch. Ein Gerät, das mit 2 Watt dauerhaft im Bereitschaftsmodus hängt, kommt auf rund 17,5 kWh im Jahr – bei 35 Cent also gut 6 €. Bei zehn solchen Geräten summiert sich das auf über 60 € jährlich, ohne dass man sie überhaupt benutzt.

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Grenzen dieser Berechnung

  • Die Wattzahl auf dem Typenschild ist die Maximalleistung. Kaum ein Gerät läuft dauerhaft auf Volllast. Ein Kühlschrank schaltet den Kompressor nur zeitweise ein, eine Waschmaschine zieht die volle Leistung fast nur beim Aufheizen des Wassers.
  • Der Rechner geht von gleichmässigem Betrieb aus. Geräte mit stark schwankender Last – Wärmepumpen, Klimaanlagen, Elektroherde – lassen sich damit nur grob abschätzen.
  • Der Grundpreis fehlt. Auf der Stromrechnung steht neben dem Arbeitspreis je Kilowattstunde ein monatlicher Grundpreis. Der fällt unabhängig vom Verbrauch an und ist hier nicht enthalten.
  • Genaue Werte liefert nur eine Messung. Ein Energiekostenmessgerät für die Steckdose kostet wenig und zeigt den tatsächlichen Verbrauch über Tage hinweg.

Häufige Fragen

Wo finde ich die Wattzahl meines Geräts?

Auf dem Typenschild – meist auf der Rückseite oder Unterseite, bei Haushaltsgeräten oft innen an der Tür. Steht dort nur eine Ampere-Angabe, multiplizierst du sie mit der Netzspannung von 230 Volt: 2 Ampere entsprechen also rund 460 Watt.

Was kostet eine Kilowattstunde?

Das steht auf deiner Stromrechnung als „Arbeitspreis“ und unterscheidet sich je nach Anbieter, Tarif und Land erheblich. Wir geben bewusst keinen Wert vor, weil sich Strompreise laufend ändern – nimm den Wert von deiner eigenen Abrechnung.

Wie rechne ich eine Nutzung alle paar Tage ein?

Über den Wert bei „Nutzungen pro Tag“. Zweimal pro Woche entspricht 2 ÷ 7 = etwa 0,3. Einmal pro Woche wären 0,14, einmal im Monat rund 0,03. Alternativ kannst du die Laufzeit je Nutzung entsprechend anpassen.

Lohnt es sich, ein altes Gerät zu ersetzen?

Rechne beide Geräte einzeln durch und vergleiche die Jahreskosten. Die Ersparnis pro Jahr, gegen den Anschaffungspreis gerechnet, ergibt die Amortisationszeit. Bei alten Kühl- und Gefriergeräten, die rund um die Uhr laufen, rechnet sich ein Austausch oft schon nach wenigen Jahren.

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