Spritkosten-Rechner
Was kostet die Fahrt in den Urlaub, und was zahlt jeder in der Fahrgemeinschaft? Der Rechner arbeitet mit Verbrenner und Elektroauto gleichermassen – die Rechnung ist dieselbe, nur mit Kilowattstunden statt Litern.
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Dein Ergebnis
Kosten der Fahrt
65,63 €
37,50 l verbraucht
Je Person
65,63 €
allein unterwegs
Hin- und Rückfahrt
131,25 €
Kosten je Kilometer
0,131 €
Das sind nur die Energiekosten
Nicht enthalten sind Wertverlust, Versicherung, Steuer, Wartung, Reifen und Reparaturen. Rechnet man diese Posten mit, liegen die tatsächlichen Kosten je Kilometer bei einem Mittelklassewagen erfahrungsgemäss um ein Mehrfaches über dem hier gezeigten Wert.Anzeige
Verwendete Formel
Die Verbrauchsangabe bezieht sich auf 100 Kilometer, deshalb wird zuerst auf die tatsächliche Strecke umgerechnet:
Menge = Strecke × Verbrauch je 100 km ÷ 100
Kosten = Menge × Preis je Einheit
Je Person = Kosten ÷ Anzahl Personen
Beim Elektroauto ändert sich nur die Einheit: Statt Litern rechnest du mit Kilowattstunden, statt dem Literpreis mit dem Preis je Kilowattstunde. Der Rechner stellt die Felder automatisch um und setzt passende Ausgangswerte.
Rechenbeispiel
Fahrt von Hamburg nach München, rund 800 km, mit einem Auto, das 7,5 Liter auf 100 km braucht, bei 1,75 € je Liter, zu viert im Wagen.
- Menge: 800 × 7,5 ÷ 100 = 60 Liter
- Kosten: 60 × 1,75 = 105 €
- Je Person: 105 ÷ 4 = 26,25 €
- Hin und zurück: 210 €, also 52,50 € pro Person
Dieselbe Strecke elektrisch bei 18 kWh je 100 km und 40 Cent je Kilowattstunde: 800 × 18 ÷ 100 = 144 kWh, mal 0,40 € ergibt 57,60 €. An einer teuren Schnellladesäule für 79 Cent wären es dagegen 113,76 € – ein Unterschied, der zeigt, wie stark der Ladepreis das Ergebnis bestimmt.
Was das Ergebnis bedeutet
Der Wert, den du bekommst, sind die reinen Energiekosten. Das ist genau die Zahl, die du brauchst, wenn du in einer Fahrgemeinschaft abrechnest oder zwei Routen vergleichst.
Für die Frage „was kostet mich mein Auto wirklich“ reicht sie nicht. Dazu kämen Wertverlust, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung, Reifen und Reparaturen. Bei einem Mittelklassewagen liegen die tatsächlichen Vollkosten je Kilometer erfahrungsgemäss um ein Mehrfaches über den reinen Spritkosten – der Wertverlust ist dabei meist der grösste Einzelposten.
Für den Verbrauchswert nimm nicht die Herstellerangabe, sondern deinen eigenen Bordcomputer-Durchschnitt über mehrere Tankfüllungen. Herstellerangaben werden unter Laborbedingungen ermittelt und liegen im Alltag regelmässig darunter. Wer es genau will, rechnet über die Tankquittungen: getankte Liter geteilt durch gefahrene Kilometer, mal 100.
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Grenzen dieser Berechnung
- Ein konstanter Verbrauch ist eine Vereinfachung. Auf der Autobahn bei 130 km/h liegt der Verbrauch deutlich höher als auf der Landstrasse. Kurzstrecken im Winter sind besonders ungünstig, weil der kalte Motor mehr braucht.
- Beim Elektroauto schwankt der Preis stark. Haushaltsstrom, Wallbox mit günstigem Autostromtarif und Schnellladesäule an der Autobahn unterscheiden sich um ein Vielfaches. Auch Ladeverluste von etwa 10 bis 20 Prozent sind im Bordcomputer-Verbrauch oft nicht enthalten.
- Zuladung und Bedingungen fehlen. Dachbox, Anhänger, volle Beladung, Gegenwind und Bergstrecken erhöhen den Verbrauch merklich.
- Keine Maut, keine Fähren. Streckenabhängige Zusatzkosten sind nicht enthalten.
Häufige Fragen
Woher weiss ich meinen tatsächlichen Verbrauch?
Am zuverlässigsten über die Tankquittungen: Tanke voll, setze den Tageskilometerzähler zurück, tanke beim nächsten Mal wieder voll. Die getankten Liter geteilt durch die gefahrenen Kilometer mal 100 ergibt den Verbrauch je 100 km. Bordcomputer weichen davon oft um einige Zehntel ab.
Was ist ein fairer Betrag in einer Fahrgemeinschaft?
Die reinen Spritkosten geteilt durch die Anzahl Personen sind die übliche Untergrenze. Wer den Wagen stellt, trägt zusätzlich Verschleiss und Wertverlust – ein Aufschlag ist deshalb nicht unüblich. Wichtig ist vor allem, den Modus vorher zu klären.
Rechnet der Rechner auch für Motorräder oder Wohnmobile?
Ja, die Formel ist unabhängig vom Fahrzeugtyp. Trage einfach den entsprechenden Verbrauch ein – bei einem Wohnmobil also etwa 10 bis 12 Liter, bei einem Motorrad je nach Maschine 4 bis 7 Liter.
Warum weicht mein Ergebnis von der ADAC-Rechnung ab?
Vollkostenrechnungen wie die des ADAC enthalten Wertverlust, Versicherung, Steuer, Wartung und Reifen. Dieser Rechner zeigt bewusst nur die Energiekosten – die Zahl, die für Fahrgemeinschaften und Streckenvergleiche gebraucht wird.